


Wir befinden uns im Hannekes Boom, einer der gemütlichsten Terrassen am Wasser in Amsterdam. Der Name klingt fröhlich, ist aber tief in der maritimen Geschichte der Stadt verwurzelt, was angesichts der Lage am IJ nicht verwunderlich ist.
Wo heute der Hauptbahnhof steht, erstreckte sich einst der alte Hafen von Amsterdam bis ins Wasser. Wie auf historischen Bildern deutlich zu sehen ist, legten die Schiffe nicht am Kai an, sondern machten an einer doppelten Reihe von Pfählen in der Mitte des IJ fest. Kleine Boote transportierten dann die Fracht zum Damrak, nur mit Bier beladene Schiffe durften nach Zahlung der Zölle direkt zum Zollhaus fahren.
Diese Pfahlreihe diente als Kontrollpunkt für die Stadt und sollte nicht nur Ordnung in die belebte Wasserstraße bringen, sondern auch Schutz bieten. An mehreren Stellen wurden Öffnungen geschaffen, die jeweils mit einer kleinen Wachhütte und einer schwimmenden Barriere versehen waren. Diese Durchgänge wurden streng überwacht und hatten jeweils einen eigenen Namen: Kraansboom, Nieuwebrugsboom und Hannekes Boom, von denen der letzte im Namen dieses Ortes weiterlebt. Wir haben auch ein historisches Bild einer solchen Wachhütte beigefügt.
Heute ist Hannekes Boom ein lebhafter Ort mit Blick auf das Wasser, vorbeifahrenden Booten und einer Atmosphäre, in der die Vergangenheit noch nachhallt.
Wir freuen uns darauf, SAIL zum zweiten Mal in unserer Geschichte zusammen mit allen Einwohnern der Stadt zu erleben. Während SAIL ist dies zweifellos einer der besten Orte, um alles mitzuerleben. Jeder ist willkommen und Reservierungen sind nicht möglich.
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