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Jan und Miep Gies

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Wir stehen hier vor der Hunzestraat 25, dem Haus, in dem Jan und Miep Gies während des Zweiten Weltkriegs lebten. Von diesem Haus aus halfen sie Otto Frank, seiner Familie und den anderen Untergetauchten im Hinterhaus. Miep arbeitete als Sekretärin in Otto Franks Firma und versorgte sie mit Lebensmitteln, Büchern und Nachrichten von draußen. Jan, ihr Ehemann, war im Widerstand aktiv und half, wo er konnte, mit Lebensmittelmarken und Unterbringungsadressen.

 

Nach der Verhaftung der Untergetauchten fand Miep in dem Haus an der Prinsengracht die Tagebücher von Anne Frank. Sie bewahrte sie sicher auf, bis Otto Frank nach dem Krieg zurückkehrte. Dank ihres Mutes und ihrer Fürsorge existiert das Tagebuch noch heute – eine greifbare Erinnerung an Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten.

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