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Albert Einstein

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Im April 1914 zog Albert Einstein nach Berlin, eine Stadt, die ein bedeutendes Kapitel seines Lebens und seiner Karriere werden sollte. Auf Einladung von Max Planck und Walther Nernst trat er der Preußischen Akademie der Wissenschaften bei – eine prestigeträchtige Position, die es ihm ermöglichte, sich ganz der Forschung zu widmen, ohne unterrichten zu müssen. Dieser Schritt fiel mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs zusammen, einer turbulenten Zeit, die sein persönliches und berufliches Leben stark prägte. Einstein ließ sich im lebendigen Stadtteil Schöneberg nieder und wohnte mit seiner Frau Mileva Marić und den beiden Söhnen in der Haberlandstraße 5.

 

Sein Haus war nicht nur ein Zuhause, sondern auch ein Ort für intellektuelle Zusammenkünfte und wissenschaftliche Diskussionen. Doch die Ehe zerbrach, 1919 kam es zur Trennung und später zur Scheidung. Trotz dieser privaten Rückschläge war seine Berliner Zeit äußerst produktiv. 1915 vollendete er die Allgemeine Relativitätstheorie, die unser Verständnis von Gravitation revolutionierte. Die Bestätigung während der Sonnenfinsternis von 1919 machte ihn weltberühmt.

 

In Berlin bewegte sich Einstein in den Kreisen der intellektuellen Elite, etwa in den Salons seines Freundes Max Planck, wo Physik und Philosophie aufeinandertrafen. Zugleich setzte er sich für Pazifismus und Zionismus ein, was ihn im aufkommenden nationalistischen Klima umstritten machte. Mit dem wachsenden Antisemitismus und der Nazi-Bedrohung musste Einstein 1933 Deutschland verlassen. Er ging in die Vereinigten Staaten und setzte seine Arbeit in Princeton fort.

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