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Altes Museum fertiggestellt – 1830

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Der Lustgarten in Berlin wird vom Altes Museum beherrscht, einem Wahrzeichen, das seit dem 19. Jahrhundert die Kulturlandschaft der Stadt prägt.

Das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum wurde 1828 fertiggestellt und am 3. August 1830 offiziell eröffnet. König Friedrich Wilhelm III. ließ es errichten, um der Öffentlichkeit Zugang zu Kunst und Altertümern zu ermöglichen, im Sinne der Aufklärung, dass Kultur und Wissen für alle zugänglich sein sollten.

 

Das neoklassizistische Gebäude orientiert sich an der Architektur des antiken Griechenlands und Roms. Die imposante Portikus mit 18 ionischen Säulen führt zu einer zentralen Rotunde, die an das Pantheon in Rom erinnert. Schinkel wollte einen Raum schaffen, der sowohl monumental als auch einladend ist, mit klaren Proportionen, Licht und Harmonie.

 

Ursprünglich Königliches Museum genannt, beherbergte es die königliche Sammlung klassischer Altertümer, Gemälde alter Meister und Münzen. Mit der Zeit konzentrierte sich die Ausstellung auf die Sammlung klassischer Altertümer, die noch heute hier zu sehen ist. So wurde die Museumsinsel zu einem Zentrum für Kunst, Geschichte und Forschung.

 

König Friedrich Wilhelm IV. erweiterte später die Vision und widmete den nördlichen Teil der Spreeinsel Kunst und Wissenschaft, was zur Entwicklung eines kulturellen Komplexes führte, zu dem heute mehrere der berühmtesten Museen Berlins gehören.

 

Das Altes Museum wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, aber sorgfältig restauriert und 1966 wiedereröffnet. Heute können Besucher umfangreiche Sammlungen griechischer, etruskischer und römischer Altertümer besichtigen und einen Einblick in antike Zivilisationen erhalten.

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