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Berliner Bauakademie

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Im Jahr 1799, während der Herrschaft von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, wurde die Berliner Bauakademie gegründet, ein Institut, das den Grundstein für ein bedeutendes architektonisches Erbe legte. Diese angesehene Akademie, die sich der Ausbildung von Architekten und Bauleuten widmete, erhielt ihr ikonisches Zuhause durch die Entwürfe von Karl Friedrich Schinkel. Schinkel, einer der bedeutendsten Architekten Deutschlands, begann 1832 mit dem Bau.

 

1836 war das Gebäude fertiggestellt, mit einer bahnbrechenden Backsteinfassade in klarer Symmetrie, die neue Maßstäbe setzte. Schinkel selbst bezog die geräumige Dienstwohnung im zweiten Stock. Nach seinem Tod 1841 durfte seine Frau Suzanne dort wohnen bleiben. Später beherbergte die Wohnung das erste Schinkel-Museum, das bis 1873 bestand. Die Bauakademie diente bis 1884 ihrer ursprünglichen Funktion, bevor sie anderweitig genutzt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach einem Bombenangriff 1945 brannte es aus.

 

Obwohl 1951 mit der Restaurierung begonnen wurde, stellte die DDR-Regierung 1956 die Finanzierung ein. 1962 wurde das Gebäude schließlich abgerissen. Doch der Wunsch nach Wiederaufbau blieb bestehen. 2016 stellte die deutsche Regierung 62 Millionen Euro für die Rekonstruktion bereit. Heute steht die Bauakademie als Symbol für Berlins architektonisches Erbe und seine Widerstandskraft. Ihr Wiederaufbau ehrt Schinkels Pionierarbeit und inspiriert neue Architektengenerationen.
 

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