
Auf der Museumsinsel, einem UNESCO-Welterbe, erhebt sich das beeindruckende Bode-Museum, ein neobarockes Meisterwerk in der Nähe des Fernsehturms. Es wurde zwischen 1897 und 1904 vom Hofarchitekten Ernst von Ihne errichtet und trug ursprünglich den Namen Kaiser-Friedrich-Museum, zu Ehren Kaiser Friedrichs III., der 1888 starb.
1956 erhielt es seinen heutigen Namen, zu Ehren des ersten Direktors Wilhelm von Bode. Von Bode spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenstellung der ersten Sammlung mit Schwerpunkt auf Skulpturen. Heute ist das Bode-Museum für seine bedeutende Sammlung von Skulpturen aus dem Byzantinischen Reich, dem Römischen Reich sowie aus der italienischen, französischen und spanischen Gotik und Frührenaissance bekannt. Ein besonderes Highlight ist das Münzkabinett, eine der größten Münzsammlungen der Welt.
Mit rund 500.000 Objekten, von den ersten Münzprägungen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zu modernen Stücken, bietet es einen einzigartigen Überblick über Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Inmitten der malerischen Museumsinsel bildet das Bode-Museum zusammen mit den anderen Museen ein kulturelles Zentrum im Herzen Berlins.
Hast du Feedback zu dieser Geschichte?