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Die Preußische Monarchie

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Das Königreich Preußen war eine Macht in der europäischen Geschichte, bekannt für seine militärische Stärke und seinen Einfluss. Gegründet 1701, ging es aus dem Herzogtum Preußen hervor. Die Hohenzollern-Dynastie machte daraus einen mächtigen Staat, und Berlin wurde Hauptstadt sowie politisches und militärisches Zentrum. Der Aufstieg begann mit der Vereinigung von Brandenburg und dem Herzogtum Preußen. Das Reich wuchs durch Ehen, Verträge und Kriege. Der Deutsche Orden, gegründet während der Kreuzzüge, spielte eine Schlüsselrolle, indem er die heidnischen Prußen im 13. Jahrhundert christianisierte. Ihre Burgen und Verwaltung legten den Grundstein für den Staat. Unter Friedrich dem Großen, der von 1740 bis 1786 regierte, wurde die Armee legendär und Preußen zur Großmacht.

 

1806 erlitt es eine Niederlage gegen Napoleon bei Jena und Auerstedt; Berlin wurde bald besetzt. Am 9. Juli 1807 unterzeichnete Preußen den Frieden von Tilsit und verlor die Hälfte seines Gebiets. Nach Reformen wie der Abschaffung von Leibesstrafen und der Öffnung der Offizierslaufbahn erholte sich das Heer. 1813 kämpfte es bei Leipzig, 1814 zog es mit Verbündeten in Frankreich ein. 1815 wurde Europa auf dem Wiener Kongress neu geordnet. Das Heilige Römische Reich wurde durch den Deutschen Bund ersetzt. Preußen führte auch Bildungsreformen ein: 1717 begann die Schulpflicht.

 

Im 19. Jahrhundert führte Otto von Bismarck drei Kriege, die 1871 zur deutschen Einigung führten. Damit endete Preußen als Staat, doch sein Einfluss blieb. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem Kaiser Wilhelm II. abdankte, wurde 1918 die Republik ausgerufen. Preußische Werte wie Militarismus und Gehorsam lebten bei den Nationalsozialisten fort, doch nach 1945 wurde Preußen offiziell abgeschafft.

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