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Die vier größten Preußen

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Auf diesem Land prägten einst vier Männer das Schicksal Preußens auf eine Weise, die bis heute spürbar ist. Einer von ihnen war Friedrich der Große, der von 1740 bis 1786 regierte. Bekannt für seine Siege im Krieg und seine Reformen in der Verwaltung, war er auch ein Mann der Musik und der Ideen. Er glaubte, dass ein König seinem Volk dienen sollte, und nannte sich selbst den „ersten Diener des Staates“—ein kühner Gedanke in einer Zeit, in der Herrscher absolute Macht beanspruchten.

 

Dann kam Gebhard Leberecht von Blücher, bekannt als „Marschall Vorwärts.“ Mit 71 Jahren, als die meisten das Schlachtfeld längst verlassen hätten, ritt er erneut, um Napoleon entgegenzutreten. Sein Eintreffen bei der Schlacht von Waterloo im Jahr 1815, gemeinsam mit Wellington, verwandelte eine drohende Niederlage in einen Sieg und beendete Napoleons Herrschaft endgültig.

 

Eine weitere Figur, Hans Sigismund von Lestwitz, ist weniger bekannt, aber nicht weniger bedeutend. Im Jahr 1760, während der Schlacht bei Torgau, führte er einen kühnen Angriff an, der half, den Sieg im letzten Moment zu erringen. Friedrich der Große belohnte ihn mit Land und Auszeichnungen, im Wissen, dass seine Taten den preußischen Staat in einem entscheidenden Moment gerettet hatten.

 

Und schließlich August Neidhardt von Gneisenau, der 1760 in eine arme Familie hineingeboren wurde, stieg durch Können und Entschlossenheit zum Feldmarschall und Reformer auf. Nach der verheerenden Niederlage Preußens im Jahr 1806 half er, die Armee zu einer modernen Streitmacht umzugestalten. Seine Arbeit bereitete den Weg für die Kriege, die schließlich die deutschen Gebiete von Napoleon befreiten.

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