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Familie Von Hohenzollern

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Das Haus Hohenzollern, eine bedeutende deutsche Dynastie, geht auf Schwaben zurück, wo Burkhard I. von Zollern im Jahr 1061 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Familie teilte sich in zwei Hauptlinien: die schwäbische und die fränkische Linie. Die fränkische Linie gewann an Bedeutung und stellte Herrscher, die eine Schlüsselrolle in der europäischen Geschichte spielten. Friedrich I. von Brandenburg, auch Friedrich Wilhelm genannt, stärkte die Macht der Hohenzollern erheblich. Sein Nachfahre Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, war ein preußischer König, berühmt für seine militärischen Erfolge und kulturellen Reformen.

 

Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, regierte bis zu seiner Abdankung 1918 nach dem Ersten Weltkrieg. Die schwäbische Linie war politisch weniger einflussreich, übte jedoch große Macht in Gebieten aus, die heute zu Rumänien gehören. Sie herrschten über die Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen bis zur Auflösung der rumänischen Monarchie 1947.

 

Heute führt Georg Friedrich Ferdinand aus der fränkischen Linie das Erbe der Hohenzollern fort, indem er historische Familienbesitze zurückfordert und bewahrt. Karl Friedrich vertritt die schwäbische Linie und pflegt die Familientraditionen. Das Haus Hohenzollern hat nachhaltige Spuren in Kultur, Politik und Militärgeschichte Europas hinterlassen. Ihr Wappen, ein schwarz-weiß geviertelter Schild, symbolisiert ihr Erbe. Eine der bedeutendsten Hinterlassenschaften ist die Familiengruft im Berliner Dom, die größte in Europa, in der preußische Könige und andere Hohenzollern ruhen.

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