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Haus der Kulturen der Welt

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In Berlin steht ein markantes Gebäude, das von den Einheimischen liebevoll die „Schwangere Auster“ genannt wird: das Haus der Kulturen der Welt. Dieses Kulturzentrum widmet sich nicht-europäischer Kunst und ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Ursprünglich wurde es 1957 zur Internationalen Bauausstellung (Interbau) als Kongresshalle errichtet und war ein Geschenk der Vereinigten Staaten. Entworfen von Hugh Stubbins, einem Schüler von Walter Gropius, symbolisierte es die Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland im Kalten Krieg.

 

Es diente als Ort für kulturelle, geschäftliche und politische Veranstaltungen, unter anderem für Reden von Präsident John F. Kennedy im Jahr 1963 und Jimmy Carter im Jahr 1978. In den achtziger Jahren verfiel das Gebäude, wurde jedoch umfassend saniert. Im März 1989 wurde das umgestaltete Haus der Kulturen der Welt eröffnet. Heute ist es Teil der nationalen Kulturstiftung Deutschlands und bekannt für wegweisende Ausstellungen und Programme. Kannst du nachvollziehen, warum die Berliner es die „Dicke Auster“ nennen?
 

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