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Hohenschönhausen

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Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ist eine eindringliche Erinnerung an die Unterdrückung in der DDR. Nach der Wiedervereinigung waren viele Ostdeutsche schockiert, als sie erfuhren, wie tief die Stasi – die berüchtigte Geheimpolizei – in ihr Leben eingedrungen war, oft mit Spitzeln aus dem eigenen Freundes- oder Familienkreis. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Stasi-Gefängnis und zeigt die Methoden, mit denen der Staat seine Bürger kontrollierte und einschüchterte. Ursprünglich wurde der Gebäudekomplex 1938 errichtet und im Mai 1945 von den Sowjets als Internierungslager für Kriegsverbrecher und politische Gegner genutzt.

 

Ab 1946 stand er unter Kontrolle des KGB, der sowjetischen Geheimpolizei. Im Jahr 1951 übernahm die Stasi und verwandelte den Ort in eine Stätte harter Verhöre und psychologischer Folter. Besucher können heute den Gefangenentransportbus sehen, die kargen Verhörräume und die fensterlosen Zellen. Im Keller wurden die gefährlichsten Häftlinge völlig isoliert. Über vier Jahrzehnte hinweg wurden hier in der Genslerstrasse 66 mehr als 10.000 Menschen verhört, von denen viele Jahre in diesen Zellen verbrachten, bevor sie vor Gericht kamen.

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