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Nationaldenkmal Kreuzberg – 1821

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Auf dem Kreuzberg-Hügel in Berlin erhebt sich ein markantes Kreuz über der Stadt, das den Standort des Nationaldenkmals für die Befreiungskriege kennzeichnet, das an die Befreiungskriege gegen Napoleon erinnert. 1818 legte König Friedrich Wilhelm III. den Grundstein, nach einem Entwurf des Architekten Karl Friedrich Schinkel. Das Denkmal wurde am 30. März 1821 eingeweiht, und der Hügel erhielt den Namen Kreuzberg nach dem Eisernen Kreuz, das das Bauwerk krönt.

 

Das Design umfasst zwölf Nischen, die jeweils eine Statue zeigen, die eine bedeutende Schlacht der Befreiungskriege darstellt. Die Bildhauer Christian Daniel Rauch, Friedrich Tieck und Ludwig Wichmann schufen die Figuren, die in Eisen von der Königlichen Preußischen Eisengießerei gegossen wurden. Mit etwa 66 Metern über dem Meeresspiegel war das Denkmal zu dieser Zeit der höchste Punkt im zentralen Berlin und damit ein weithin sichtbares Wahrzeichen.

 

Als Berlin im späten 19. Jahrhundert wuchs, wurde die Sichtbarkeit des Denkmals sorgfältig geschützt. Es wurden Höhenbeschränkungen für umliegende Gebäude eingeführt, und zwischen 1875 und 1879 wurde das Bauwerk hydraulisch um 8 Meter angehoben, um seine Sichtbarkeit im wachsenden Stadtbild zu gewährleisten.

 

Heute steht das Nationaldenkmal im Viktoriapark, einem öffentlichen Grünbereich aus den 1880er-Jahren. Der Park verfügt über einen 24 Meter hohen künstlichen Wasserfall, der von der Zackelfall in der Krkonošsko-jesenická Subprovinz inspiriert ist. Hier treffen sich Einheimische und Besucher, um die Aussicht und Natur zu genießen und gleichzeitig über Berlins Geschichte und die vom Denkmal gewürdigten Ereignisse nachzudenken.

 

Das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege bleibt ein bleibendes Symbol für das Engagement Preußens während der napoleonischen Zeit und verbindet das moderne Berlin mit den Kämpfen und Siegen des frühen 19. Jahrhunderts.

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