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Park Babelsberg

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Der Park Babelsberg in Potsdam, ein weitläufiges Gelände von 124 Hektar, ist ein herausragendes Beispiel für die Landschaftskunst und den königlichen Anspruch des 19. Jahrhunderts. Er wurde im Auftrag des späteren Kaisers Wilhelm I. und seiner Frau Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach angelegt und trägt die Handschrift der Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné und Hermann von Pückler-Muskau. Lenné begann 1833 mit der Planung, doch fehlende Mittel verzögerten die Arbeiten.

 

Ohne Bewässerungssystem verdorrten viele Pflanzungen. 1845 brachte der Bau des Maschinenhauses von Friedrich Ludwig Persius den Durchbruch: Mit Dampfkraft konnte nun Wasser unter Druck für die Bewässerung genutzt werden. Da Augusta unzufrieden war, wandte sie sich an Pückler-Muskau, der das ursprüngliche Konzept erweiterte und verfeinerte. Seine Verdienste sind so bedeutend, dass ein Gedenkstein im Park an ihn erinnert.

 

Der Park beherbergt mehrere bemerkenswerte Bauwerke, darunter das Schloss Babelsberg, die neugotische Sommerresidenz Wilhelms und Augustas, errichtet zwischen 1835 und 1849 von Karl Friedrich Schinkel, Friedrich Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack. Persius baute zudem das Kleine Schloss für Augusta. Ein markantes Element ist der Flatowturm, der an der Stelle einer alten Mühle entstand, die bis 1848 stand. Dieser Turm und die weiteren Bauwerke prägen bis heute den historischen und ästhetischen Charakter des Parks.

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