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Prinzessinnenpalais

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Auf diesen blassen Steinen der Altstadt von Monaco erhebt sich der Fürstenpalast still über die schmalen, gewundenen Gassen und lädt dich ein, dir Jahrhunderte an Geheimnissen vorzustellen, die in seinen Mauern verborgen sind.

 

Das Herz des Palastes wurde im Jahr 1191 von den Genuesen als robuste Festung erbaut, um das Meer zu überwachen. Die Wende kam 1297, als François Grimaldi, als Mönch verkleidet, hineinschlich und die Kontrolle übernahm so bekannt, dass das Familienwappen noch heute einen Mönch mit einem Schwert zeigt.

In den folgenden Jahrhunderten warfen die Grimaldis die alte Festung nicht weg—sie gestalteten sie um. Im 17. Jahrhundert fügte Honoré II große Treppen, Marmorgalerien und Festräume hinzu. Dennoch blieben die Verteidigungsanlagen fest bestehen.

 

Tief unter dem Innenhof liegt eine große Regenwasserzisterne, die im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Sie konnte genug Wasser speichern, um etwa tausend Verteidiger fast zwei Jahre lang zu versorgen ein Zeichen dafür, dass der Palast immer eine Balance zwischen Schönheit und Sicherheit suchte.

 

Im Inneren lassen Säle wie die Spiegelgalerie und der Thronsaal die Eleganz lebendig werden. Der Thronsaal, mit seinem Seidenbaldachin und Marmorböden, fühlt sich noch heute wie ein Ort an, an dem die Geschichte weitergeht.

 

Während der Französischen Revolution bekam der Palast ein anderes Gesicht er wurde zu einem Militärhospital und einem Heim für Arme. Viele Möbel wurden geplündert oder verkauft. Erst 1814, mit der Rückkehr der Monarchie, und später unter Fürst Rainier III im 20. Jahrhundert, gewann er langsam seine frühere Pracht zurück.

 

Die Grimaldis leben nun seit über sieben Jahrhunderten hier einer der längsten ununterbrochenen Aufenthalte einer europäischen Fürstenfamilie. Hier tragen alte Steine Geschichten, die nah genug sind, um sie zu berühren.

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