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Sanssouci

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Du stehst hier an einem der persönlichsten Orte, die je für einen preußischen König geschaffen wurden. Hinter diesen terrassierten Weinbergen liegt Sanssouci ein Schloss, das nicht für Prunk, sondern für Rückzug gebaut wurde.

 

Errichtet im Jahr 1745 für Friedrich den Großen, bedeutet „Sanssouci“ auf Französisch „ohne Sorgen“. Es spiegelte seinen Wunsch wider, dem strengen Hofleben in Berlin zu entkommen. Das Schloss wurde in nur zwei Jahren fertiggestellt und ist mit nur zwölf Zimmern vergleichsweise klein.

 

Friedrich war stark in die Gestaltung eingebunden. Er wollte einen Ort für Musik, Literatur und Gespräche mit Philosophen schaffen. Häufig lud er Denker der Aufklärung wie Voltaire ein. Die Weinbergterrassen, die zum Schloss führen, waren ebenfalls seine Idee ein Versuch, Natur und Architektur zu verbinden.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Königsschlössern stand bei Sanssouci nicht die Machtdemonstration im Vordergrund, sondern die Einsamkeit. Sogar sein letzter Wunsch war es, hier neben seinen Hunden begraben zu werden und nicht in der königlichen Gruft von Potsdam. Dieser Wunsch wurde erst 1991 erfüllt – über 200 Jahre nach seinem Tod.

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