
Am lebhaften Bebelplatz in Berlin erhebt sich die beeindruckende Sankt-Hedwigs-Kathedrale. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1747 zurück, als Friedrich II. von Preußen den Bau in Auftrag gab. Er beauftragte den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, der auch das Schloss Charlottenburg und das Schloss Sanssouci entworfen hatte. Friedrich steuerte selbst nur 5.000 Taler bei, weshalb die katholische Gemeinde den Großteil der Finanzierung übernehmen musste.
Der Bau begann 1747 und wurde erst 1773 abgeschlossen. Die Kathedrale wurde der Heiligen Hedwig von Andechs, der Schutzpatronin Schlesiens, geweiht. Im Jahr 1927 erhielt sie den Ehrentitel Basilica minor, und 1930 wurde sie zur Bischofskirche des neu gegründeten Erzbistums Berlin. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt: Im März 1943 zerstörte ein Brand große Teile.
Unter Leitung des Architekten Hans Schwippert erfolgte der Wiederaufbau zwischen 1952 und 1963, bei dem Rokoko-Elemente mit modernen Einflüssen kombiniert wurden. Im Jahr 2013 begann eine weitere umfassende Renovierung durch das Büro Sichau & Walter aus Fulda, um die Kathedrale baulich zu sichern und zukunftsfähig zu machen.
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